Ich sehe in diesem Werk weit mehr als nur Farbe auf einer Leinwand – es ist
mein persönliches Manifest der Sichtbarkeit. Ich habe die Seiten bewusst in
einem dichten, haptischen Mattschwarz erstickt, einer absorptiven Stille, die
alles Umgebungslicht aufsaugt. Für mich repräsentiert dieses Schwarz das
Unbekannte, das Schweigen der Welt und die Monotonie, die uns manchmal
zu verschlingen droht.
Doch inmitten dieser absoluten Finsternis reiße ich einen vertikalen Spalt
auf, wie einen Strahl der Hoffnung. Ein vibrierendes Neongrün, das mit
kühlem Kobaltblau verschmilzt. Die Farben arbeiten hier für mich; sie
stoßen sich ab und verbinden sich zu einem pulsierenden, biologisch
anmutenden Energiefeld.
Dieses Bild ist ein kraftvoller Anker im Raum, der den Betrachter dazu
einlädt, die eigene innere Glut wiederzufinden, wenn das Außen dunkel
bleibt.
I see far more in this work than just paint on a canvas—it’s my personal manifesto
of visibility. I deliberately smothered the pages in a dense, tactile matte black, an
absorptive stillness that soaks up all ambient light. For me, this black represents
the unknown, the silence of the world, and the monotony that sometimes
threatens to engulf us.
Yet, amidst this absolute darkness, I tear open a vertical fissure, like a beam of
hope. A vibrant neon green merges with cool cobalt blue. The colors work for me
here; they repel each other and combine to form a pulsating, almost biological
energy field.




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